{"id":200,"date":"2014-11-09T19:54:35","date_gmt":"2014-11-09T19:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/bkircher.at\/wordpress\/?p=200"},"modified":"2015-05-17T17:12:06","modified_gmt":"2015-05-17T17:12:06","slug":"indonesien-2014-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/indonesien-2014-5\/","title":{"rendered":"Indonesien 2014"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Eine Reise durch Java und Bali in 16 Tagen kann, wie eigentlich immer, nur ein Kompromiss sein. Dennoch wird uns ein interessantes Bild der beiden Inseln (2 von 6000 indonesischen Inseln) vermittelt, welches uns gerne an diese exotische Gegend erinnern l\u00e4sst.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Samstag, 18. Oktober &#8211; Anreise<\/h2>\n<p>Mit der Schnellbahn und reichlich Gep\u00e4ck geht es zum Flughafen, von wo uns der neueste Boing 787 Dreamliner der Qatar Airlines nach Doha bringt. Der 787er, das allerneueste Aush\u00e4ngemodell der Boingflotte, erweist sich leider als iPad inkompatibel, wodurch das Aufladen im Flugzeug nicht funktioniert. <\/p>\n<h2>Sonntag, 19. Oktober &#8211; Anreise, Jakarta<\/h2>\n<p>Nach einer 3 st\u00fcndigen Wartezeit im mittlerweile modern ausgebauten Flughafen des W\u00fcstenstaates Qatar geht es auf die ca. 9 st\u00fcndige Reise nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jakarta\">Jakarta<\/a>, der Hauptstadt Indonesien, wo wir gegen 15:00 p\u00fcnktlich eintreffen. Die Einreiseformalit\u00e4ten f\u00fcr Indonesien erfordern viel Geduld (Visa kaufen, Formulare sammeln und ausf\u00fcllen, Passkontrolle \u2026) ebenso wie der regelm\u00e4\u00dfige Stau in Jakarta, sodass wir erst gegen 18:00 im Hotel ankommen. <\/p>\n<p>Die Koffer werden nur schnell verstaut, Duschen und Z\u00e4hneputzen und dann geht es ins gegen\u00fcberliegende Einkaufszentrum, wo wir erst einmal die Apotheke konsultieren um die verk\u00fchlungs- und reisebedingten Wehwehchen behandeln lassen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-01.jpg\" alt=\"Jakarta Verkehr\" id=\"img-jakarta_verkehr\" \/><\/p>\n<p>Kurz darauf sind wir erstmal Million\u00e4re, denn bei einem Euro\/Rupien-Kurs von 15320 erhalten wir f\u00fcr unsere 100 EUR doch glatt 1.532.000 Rupien (ja, 1,5 Mille!). Allerdings kn\u00f6pft man uns dann beim Fischessen gleich 600.000 davon wieder ab, wodurch wir auch den Million\u00e4rsstatus verlieren und schlafen gehen. <\/p>\n<h2>Montag, 20. Oktober &#8211; Jakarta<\/h2>\n<h3>offizielles Besuchsprogramm<\/h3>\n<p>Um 8:30 holt uns unser Bus ab und bringt uns durch die festlich geschm\u00fcckte Innenstadt zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taman_Mini_Indonesia_Indah\"><strong>Taman Mini Indonesia Indah<\/strong><\/a> einer Art Freilichtmuseum wo H\u00e4user aus allen Teilen Indonesiens (Sumatra, Kalimantan, Java, Bali, Sulawesi, \u2026) aufgebaut und pr\u00e4sentiert werden. Leider haben Montags alle Museen geschlossen, sodass wir die Bauten nur von Au\u00dfen betrachten k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-02.jpg\" alt=\"Jakarta Museum\" id=\"img-jakarta_museum\" \/><\/p>\n<p>Die Innenstadt ist \u00fcbrigens deshalb so aufw\u00e4ndig geschm\u00fcckt, weil heute der neu gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Indonesiens inauguriert wird. Sein Name ist Joko Widodo und \u00e4hnelt dem amerikanischen Pr\u00e4sidenten Obama im Aussehen. <\/p>\n<p>Nach dem Freilichtmuseum geht es zum Hafen, wo die recht eigent\u00fcmlichen Schiffe (die meisten sind aus Holz und werden von Bewohnern einiger bestimmter indonesischer Inseln gebaut) be- und entladen werden. Bei 35\u00b0 im Schatten (der ein Monat nach der Tag-Nacht-gleiche etwas s\u00fcdlich vom \u00c4quator sehr klein ausf\u00e4llt) ist das eine schwei\u00dftreibende T\u00e4tigkeit, bei der selbst das Zuschauen anstrengend ist. Deshalb begeben wir uns Richtung Mittagslokal, wobei wir aber zuvor nach am Fatahila-Platz vorbeischauen, einem der \u00e4ltesten Pl\u00e4tze der Stadt, wo noch das alte Rathaus aus der holl\u00e4ndischen Kolonialzeit steht. Selbst die sonst so zahlreichen Einheimischen haben sich zur Mittagszeit rar gemacht, oder sind etwa alle bei der P\u00e4sidenteneinweihung? <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-03.jpg\" alt=\"Jakarta Rathaus\" id=\"img-jakarta_rathaus\" \/><\/p>\n<p>Nach diesem Besichtigungsprogramm finden wir jedenfalls die typischen einheimischen Speisen ausgezeichnet, lediglich die Nachspeise l\u00e4sst aufgrund der eigenartigen Konsistenz und Farbe so manchen mit der Nase r\u00fcmpfen. <\/p>\n<h3>eigene Erfahrungen in Jakarta<\/h3>\n<p>Wie lernt man eine Stadt am besten kennen? In dem man mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fu\u00df die Stadt erkundet. Diese Regel kann man f\u00fcr Jakarta ruhig au\u00dfer Acht lassen, denn sooo einfach ist es nicht zu Fu\u00df durch Jakarta zu kommen. Abgesehen vom enormen Verkehr und der halsbrecherischen Art eine Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren, sind auch die Gehsteige schlecht beleuchtet und weisen teilweise metertiefe ungesicherte L\u00f6cher auf. Dennoch schaffen wir es zumindest mit dem Bus vom Hotel zum Bahnhof (<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Jakarta_Kota_Station\">Jakarta Kota Station<\/a>), dort aber erweist sich selbst das Aussteigen aus dem Bus (\u201cmind the gap\u201d w\u00e4re daf\u00fcr noch ein harmloser Hinweis) als Tortur. Die eingeschr\u00e4nkte Orientierung bei Nacht, der enorme Stra\u00dfenverkehr und fehlende Gehsteige tragen auch dazu bei, dass wir die Erkundung abbrechen, ins Einkaufszentrum umkehren, dort visuell shoppen und etwas essen und schlafen gehen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-04.jpg\" alt=\"Jakarta Abend\" id=\"img-jakarta_abend\" \/><\/p>\n<h2>Dienstag, 21. Oktober &#8211; Flug nach Yogyakarta<\/h2>\n<p>Aufstehen um 6:00 &#8211; erstmals bemerken wir auch ein bisschen vom Jetlag, denn ist ist 1:00 laut MESZ. Dennoch schaffen wir es, p\u00fcnktlich zum Fr\u00fchst\u00fcck, zum Bus und dann zum Flughafen zu kommen, von wo uns die indonesische Fluggesellschaft (<a href=\"https:\/\/www.garuda-indonesia.com\/int\/landingpage.page\">Garuda<\/a>) nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yogyakarta\">Yogyakarta<\/a> bringt. <\/p>\n<p>Aus geplanten 60 Minuten werden 90 Minuten Flugzeit, denn unser Pilot dreht ein paar Runden \u00fcber Yogyakarta bevor er eine Landeerlaubnis erh\u00e4lt. Dementsprechend versp\u00e4tet beginnt auch das Mittagessen in einem kleinen Dorf nahe unseres ersten Besuchspunktes. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-05.jpg\" alt=\"Yogyakarta Essen\" id=\"img-yogyakarta_essen\" \/><\/p>\n<p>Der Tempel Pramabana aus dem 10. Jahrhundert. Leider wurde der Tempel mehrmals zerst\u00f6rt oder zumindest massiv besch\u00e4digt. Der letzte gr\u00f6bere Schadensfall stammt aus dem Jahre 2007 durch ein Erdbeben der St\u00e4rke 5.9, weshalb noch immer Restaurierungsarbeiten notwendig sind. Zahlreiche anwesende indonesische Sch\u00fclergruppen w\u00e4hlen uns \u00fcbrigens gerne als Fotomotiv aus, ganz begeistert werden von ihnen Gruppenfotos mit Europ\u00e4ern aufgenommen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-06.jpg\" alt=\"Yogyakarta Pramabana\" id=\"img-yogyakarta_pramabana\" \/><\/p>\n<p>Die Abendvorstellung eines Indonesisches Ballets schw\u00e4nzen wir, denn mit angek\u00fcndigten 1,5 Stunden erscheint uns das Spektakel etwas zu lang, was uns am n\u00e4chsten Tag die meisten Mitreisenden auch bet\u00e4tigen. Auch nutzen wir diese Zeit uns von einer ordentlichen Verk\u00fchlung einigerma\u00dfen zu erholen. <\/p>\n<h2>Mittwoch, 22. Oktober &#8211; Yogyakarta<\/h2>\n<p>Ein sehr abwechslungsreicher Tag mit einem langen Besuchsprogramm wartet auf uns: wir starten mit dem Besuch einer unterirdischen Moschee aus dem 18. Jhdt. bevor wir zum Wasserschloss Tamansari des Sultans von Yogyakarta weiterfahren. Hier haben sich der Sultan, seine Familie und seine Haremsdamen eine sch\u00f6ne Zeit gemacht. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-07.jpg\" alt=\"Yogyakarta Wasserschloss\" id=\"img-yogyakarta_wasserschloss\" \/><\/p>\n<p>N\u00e4chster Programmpunkt ist die Besichtigung einer Werkst\u00e4tte zur Herstellung von Schattenspielfiguren. Uns wird nicht nur der Prozess erl\u00e4utert, wir d\u00fcrfen auch einer kurzen Vorf\u00fchrung beiwohnen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-08.jpg\" alt=\"Yogyakarta Schattenspiel\" id=\"img-yogyakarta_schattenspiel\" \/><\/p>\n<p>Yogyakarta genie\u00dft in Indonesien noch immer einen Sonderstatus, denn der Verwaltungsbezirk wird von einem Sultan regiert. Der Sultan, mittlerweile in der 10. Generation, besitzt auch internationales Ansehen, sodass er auf zahlreiche Besuche ausl\u00e4ndischer Staatsoberh\u00e4upter (Helmut Kohl, Thomas Klestil, \u2026) verweisen kann. All diese Besuche fanden nat\u00fcrlich in seinem Sultanspalast statt, den wir als n\u00e4chstes besuchen. Eine recht lustige Reisef\u00fchrerin f\u00fchrt uns durch den Palast, zeigt uns den Empfangsbereich des Sultans und auch viele Devotionalien der vorangegangenen neun Sultane. Allerdings d\u00fcrfen wir nicht die Privatgeb\u00e4ude des Herrschers betreten. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-09.jpg\" alt=\"Yogyakarta Sultanspalast\" id=\"img-yogyakarta_sultanspalast\" \/><\/p>\n<p>Ein sehr stimmungsvoller Schlusspunkt wird vom Borobudur Tempel gesetzt. Dieser ebenfalls \u00fcber 1000 Jahre alte buddhistische Tempel pr\u00e4sentiert sich uns w\u00e4hrend des Sonnenuntergangs. Die dabei geschossenen Bilder \u00e4hneln den kitschigen Bilder des Reisprospekts. Auch hier werden wir von den anwesenden einheimischen Sch\u00fclern als Fotomotiv bzw. Fotobeiwerk gesch\u00e4tzt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-10.jpg\" alt=\"Yogyakarta Borobudur Tempel\" id=\"img-yogyakarta_borobudur\" \/><\/p>\n<h2>Donnerstag, 23. Oktober &#8211; zum Mount Bromo<\/h2>\n<p>Der Tag beginnt heute etwas fr\u00fcher n\u00e4mlich um 4:45 denn um 6:00 geht es mit der Rikscha vom Hotel zum Bahnhof Yogyakarta wo wir mit dem Zug in der ersten Klasse Richtung Surabaya fahren. Wenn 25 Personen gemeinsam in Rikschas gefahren werden, dann ist das selbst in Indonesien noch ein Erlebnis, welches auch Einheimischen auff\u00e4llt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-11.jpg\" alt=\"Yogyakarta Rikschafahrt zum Bshnhof\" id=\"img-yogyakarta_rikscha\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4re es weniger diesig, dann h\u00e4tten wir die M\u00f6glichkeit einen der aktivsten Vulkane der Erde, den , vom Zug aus zu sehen, doch leider k\u00f6nnen wir den \u00fcber 2000m hohe Koloss nur aus der Ferne erahnen. Entlang der gesamten Zugstrecke reihen sich H\u00e4user an H\u00e4user, was bei einer Bev\u00f6lkerungsdichte von \u00fcber 1000 Personen pro Quadratkilometer (Vergleich \u00d6sterreich: ca. 100) aber fast schon logisch ist. <\/p>\n<p>Als \u201cbesonderes Erlebnis\u201d entpuppt sich der Besuch der Hock-Toiletten im Zug, denn bei gesch\u00e4tzten 70km\/h Geschwindigkeit und einem Schienennetz, welches teilweise bereits vor dem Jahr 1900 von den Holl\u00e4ndern gebaut wurde, ist die Verrichtung des Gesch\u00e4fts eine artistische Herausforderung: Zielen, nicht Umfallen und sich das Gewand nicht versauen, m\u00fcssen koordiniert werden. <\/p>\n<p>Im Bahnhof Mojokerto verlassen wir nach ca. 250km Bahnfahrt den Zug und unser Bus, der in der Nacht mit dem Gep\u00e4ck schon angereist ist, bringt uns dann zum Mittagessen und weiter zum Fu\u00dfe des Mount Bromo, einem aktiven Vulkan (letzter Ausbruch 2010) der als Touristenattraktion gilt und einen wundersch\u00f6nen Sonnenaufgang zu bieten hat. So nebenbei erfahre wir, dass es 3 Klassen von aktiven Vulkanen gibt:<br \/>\n* Klasse A: seit 1600 mehr als 3 mal ausgebrochen<br \/>\n* Klasse B: seit 1600 1 oder 2 mal ausgebrochen<br \/>\n* Klasse C: seit 1600 nicht ausgebrochen aber D\u00e4mpfe treten noch aus. <\/p>\n<p>Unterwegs geraten wir unversehens in eine indonesische Hochzeit, die entlang der Stra\u00dfe feiert &#8211; wir steigen aus dm Bus aus und begr\u00fc\u00dfen das Brautpaar und die anwesenden G\u00e4ste, die von uns begeistert sind, weil wir \u201cLangnasen\u201d angeblich Gl\u00fcck bringen \u2026 <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-12.jpg\" alt=\"Mount Bromo Hochzeit\" id=\"img-mtbromo_hochzeit\" \/><\/p>\n<p>Am Fu\u00dfe des Mount Bromo steigen wir in Kleinbusse um, die uns dann auf etwa 1700m zu den Bromo Cottages bringt wo wir die kurze Nacht verbringen, denn f\u00fcr das Betrachten des Sonnenaufgangs m\u00fcssen wir um 3:30 vom Hotel abfahren. <\/p>\n<h2>Freitag, 24. Oktober &#8211; am Vulkan, Busfahrt nach Kalibaru<\/h2>\n<p>Das Aufstehen um 2:30 ist nicht so schlimm wie bef\u00fcrchtet, Mini-Fr\u00fchst\u00fcck um 3:00 und Abfahrt um 3:30 mit 5 Jeeps zum Aussichtspunkt Penanjakan. Ab 4:30 warten wir, und etliche hundert andere in- und ausl\u00e4ndische Touristen auf den Sonnenaufgang \u00fcber dem Mount Bromo Massiv. Es ist ein Spektakel, wie die Sonne das hochnebelverhangene Tal illuminiert und die 4 Vulkane im Sonnenlicht ihre Aktivit\u00e4ten zeigen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-13.jpg\" alt=\"Mount Bromo Sonnenaufgang\" id=\"img-mtbromo_sonnenaufgang\" \/><\/p>\n<p>Highlight ist eine kurze Eruption des [Semeru][] Vulkans. Danach geht es mit dem Jeep weiter zum Mount Bromo selbst, wo wir die letzten 750m auf einem Pferd zur\u00fccklegen m\u00fcssen bzw. d\u00fcrfen. Der feine Vulkanstaub wird immer wieder aufgewirbelt, so dass wir verstehen warum zahlreiche Touristen eine Schutzmaske verwenden. Nach den 750m Ritt geht es \u00fcber 200 Stufen rauf zum Krater des Mount Bromo, und dann stehen wir am Rand der Caldera des aktiven Vulkans. Es brodelt und nach Schwefel riechender Wasserdampf steigt auf, manchmal mehr, dann wieder weniger und man sieht dann besser in die Tiefe. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-14.jpg\" alt=\"Mount Bromo Caldera\" id=\"img-mtbromo_caldera\" \/><\/p>\n<p>Immer mehr Touristen kreuzen auf, man sieht von der Caldera aus wie sie in Scharen anmarschieren. Wir kehren um, reiten zur\u00fcck und mit dem Jeep geht es dann zur\u00fcck ins Hotel zum Fr\u00fchst\u00fcck. <\/p>\n<p>Leider bleibt auch hier wenig Zeit, denn bereits um 9:30 geht es wieder den Berg hinunter und uns erwartet vorerst eine einst\u00fcndige Fahrt ins St\u00e4dtchen <a href=\"http:\/\/www.eastjava.com\/tourism\/pasuruan\">Pasuruan<\/a>, wo wir am Hafen die Schiffe und Boote inspizieren sowie die Herstellung von getrocknetem Fisch olfaktorisch und visuell nachvollziehen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-15.jpg\" alt=\"Kalibaru Pasuruan\" id=\"img-kalibaru_pasuruan\" \/><\/p>\n<p>Bei ca. 35\u00b0 im Schatten ist das aber nicht wirklich erholsam, ebenso wenig wie die nachfolgende 7-st\u00fcndige Fahrt mit dem Bus nach Kalibaru wo wir die letzte Nacht auf Java verbringen, denn am n\u00e4chsten Tag geht es u.a. mit der F\u00e4hre r\u00fcber nach Bali. <\/p>\n<h2>Samstag, 25. Oktober &#8211; \u00dcberfahrt nach Bali<\/h2>\n<p>Obwohl es eher unspektakul\u00e4r als Besuch einer Plantage beschrieben wird, ist der Punkt des heutigen Besuchsprogramms ein echtes Highlight, denn viele der gezeigten Fr\u00fcchte und Gew\u00fcrze kennen wir zwar im t\u00e4glichen Gebrauch, aber kaum jemand hat sie am Baum oder Strauch gesehen: Pfeffer (ja, wir sind dort wo der Pfeffer w\u00e4chst), Muskatnuss, Vanille, Ingwer, Zimt, Mango, Zitronengras, Ginseng, Kakao, Kaffee, Ananas, Kautschuk, \u2026 Au\u00dferdem werden uns die Herstellung von Palmzucker und das R\u00f6sten von Kaffee gezeigt. Fotografisches Highlight ist eine <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seidenspinnen_(Gattung)\">Goldene Seidenspinne<\/a>, welche auch ohne Makroobjektiv formatf\u00fcllend abgebildet wird. Das Ganze wird eingebettet in Verkostungen, Kaffee und Kuchen und einer Tanzvorf\u00fchrung indonesischer Kinder, welche uns auch vom Bus abholen und uns zur\u00fcck zum Bus eskortieren. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-16.jpg\" alt=\"Kalibaru Plantage\" id=\"img-kalibaru_plantage\" \/><\/p>\n<p>Der Bush bringt uns dann nach Banyuwangi, dem letzten Ort auf Java von wo wir mit der F\u00e4hre nach Bali schiffen. Obwohl der \u00dcbergang nicht einmal 2 Meilen (3,8km) breit ist, dauert die \u00dcberfahrt samt Warten, Verladen und Entladen ca. 2 Stunden. Den Gro\u00dfteil dieser Zeit verbringen wir am Oberdeck und genie\u00dfen das emsige Treiben in der Bali-Stra\u00dfe. Von Gilimanuk, dem Ort der Entladung von der F\u00e4hre geht es dann nach <a href=\"http:\/\/wikitravel.org\/en\/Lovina\">Lovina<\/a> (Love Indonesia) dem Ziel unserer Tagesreise. <\/p>\n<p>Entlang der Strecke nach Lovina fallen uns mehrmals Affen am Stra\u00dfenrand auf, und bei [Banyu Poh][] gibt es gar einen Tempel der von Affen \u201cbewohnt\u201d wird. Dort bleibt unser Bus auch stehen und wir schie\u00dfen ein paar Fotos. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-17.jpg\" alt=\"Bali Lovina\" id=\"img-bali_lovina\" \/><\/p>\n<p>In Lovina erwartet uns eine tolle Hotelanlage (definitiv die beste der Rundreise) und auch das Essen ist k\u00f6stlich und nicht \u00fcbertrieben teuer. Au\u00dferdem vereinbaren ich (Gabi will nicht dabe sein) f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag einen kurzen Bootsausflug, wo ich Delfine sehen m\u00fcsste, andernfalls wird nur der halbe Preis berechnet. <\/p>\n<h2>Sonntag, 26. Oktober &#8211; quer durch Bali<\/h2>\n<p>P\u00fcnktlich um 6:00 geht es mit der Bootstour los, doch weit und breit keine Delfine. Wir entfernen uns kilometerweit vom Strand und treffen auf ca. 80 Boote mit dem gleichen Ziel: Delfine beobachten. Und dann tauch f\u00fcr kurze Zeit eine Schule von Delfinen auf und verschwindet wieder zwischen den Booten. Das war\u2019s. Nicht einmal genug Zeit f\u00fcr ein Foto. <\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck treffen wir unseren lokalen Reisef\u00fchrer f\u00fcr Bali, dm leider die Effizienz und Erfahrung unseres bisherigen Reiseleiters zu fehlen scheint. So fahren wir mit dem Bus an den 2 bedeutenden Vulkanen dem Abang (eigentlich nur ein kleiner Vulkan in der Caldera des Batur) und dem mit 3142m riesigen Agung vorbei. Es gibt zwar ganz kurze Fotostopps, doch mit dem engen und f\u00fcr uns fast zu kleinem Bus macht das Programm nicht den vollen Spa\u00df. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-19.jpg\" alt=\"Bali Mount Agung\" id=\"img-bali_mtagung\" \/><\/p>\n<p>Der heiligste Tempel Balis ist der Purah Besakih, der auch als Mutter aller Tempel bezeichnet wird. Der Besuch ist mit strengen Bekleidungsvorschriften verbunden und dennoch d\u00fcrfen wir nicht ins Allerheiligste vordringen. F\u00fcr ein paar Fotos reicht es dennoch und es geht weiter nach Ubud, einer touristisch gut erschlossenen Stadt im S\u00fcden Balis wo wir die letzte nacht der Rundreise verbringen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-18.jpg\" alt=\"Bali Purah Besakih\" id=\"img-bali_purah_besakih\" \/><\/p>\n<p>Unterwegs machen wir zus\u00e4tzlich Halt auf einer Kaffeeplantage wo auch der ber\u00fchmte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopi_Luwak\">Katzenkaffee<\/a> produziert wird. Wenngleich uns die Vorstellung nicht wirklich behagt, den Kaffee der von katzenartigen Fleckenmusangs ausgeschiedenen Bohnen zu trinken, kosten wir zumindest davon. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-20.jpg\" alt=\"Bali Luwak Kaffee\" id=\"img-bali_luwak_kaffee\" \/><\/p>\n<h2>Montag, 27. Oktober &#8211; von Ubud zum Sanur Beach<\/h2>\n<p>Eigentlich w\u00e4re heute laut Programm nur mehr die Anreise zum Sanur Beach geplant, doch unser Reiseleiter, dem wir gewisse kaufm\u00e4nnische Interessen nicht streitig machen k\u00f6nnen, m\u00f6chte uns noch ein paar weitere balinesische \u201cSehensw\u00fcrdigkeiten\u201d zeigen. Wir wehren uns zwar erfolgreich mit dem kleinen Bus eine Patikstoff-Fabrik, ein Malerei-Atellier und ein Mittagessen besuchen zu m\u00fcssen, bei der Holzschnitzerwerkstatt, der Silberschmuckfabrik und einem Bauernhof, wo wir pl\u00f6tzlich von zahlreichen Tuchverk\u00e4uferinnen umringt werden, werden wir von anderen Reiseteilnehmern \u00fcberstimmt. So geht es mit etwas Versp\u00e4tung zum 5-t\u00e4gigen Strandurlaub am Sanur Beach. <\/p>\n<h2>Dienstag, 28. Oktober &#8211; Samstag 1.November &#8211; Sanur Beach<\/h2>\n<p>Wir verbringen f\u00fcnf erholsame Tage am Sanur Beach. Essen, Trinken, Faulenzen, Lesen, Schlafen. <\/p>\n<h4>Abendunterhaltung<\/h4>\n<ul>\n<li>k\u00f6stliches Abendessen (zumeist Fisch)<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-21.jpg\" alt=\"Sanur Beach Abendessen\" id=\"img-sanur_abendessen\" \/><\/li>\n<li>Unterhsltung beim Abendessen<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-22.jpg\" alt=\"Sanur Beach Tempelt\u00e4nzerin\" id=\"img-sanur_taenzerin\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Strand<\/h4>\n<ul>\n<li>Sonnenaufgang \u00fcber Sanur Beach<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-23.jpg\" alt=\"Sanur Beach Sonnenaufgang\" id=\"img-sanur_sonnenaufgang\" \/><\/li>\n<li>Flut (mittag), Ebbe (Fr\u00fch und Abend)<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Unterwasser<\/h4>\n<ul>\n<li>Mini-Mur\u00e4ne<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-24.jpg\" alt=\"Sanur Beach Mur\u00e4ne\" id=\"img-sanur_muraene\" \/><\/li>\n<li>Seeigel<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bkircher.at\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/wpid-indonesien-25.jpg\" alt=\"Sanur Beach Seeigel\" id=\"img-sanur_seeigel\" \/><\/li>\n<li>Seesterne<\/li>\n<li>Wurmseegurken<\/li>\n<li>Plattfisch<\/li>\n<li>Kugelfisch<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Reise durch Java und Bali in 16 Tagen kann, wie eigentlich immer, nur ein Kompromiss sein. Dennoch wird uns ein interessantes Bild der beiden Inseln (2 von 6000 indonesischen Inseln) vermittelt, welches uns gerne an diese exotische Gegend erinnern l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":179,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25,2,5],"tags":[],"class_list":["post-200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-indonesien","category-news","category-reise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=200"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":464,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/200\/revisions\/464"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}