{"id":59,"date":"2014-03-22T21:37:00","date_gmt":"2014-03-22T21:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bkircher.at\/wordpress\/?p=59"},"modified":"2015-06-24T04:29:49","modified_gmt":"2015-06-24T04:29:49","slug":"usa-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bkircher.at\/wordpress\/usa-2014\/","title":{"rendered":"USA 2014"},"content":{"rendered":"<p><h1>USA S\u00fcdstaaten<\/h1>\n<h2>2014-03-09 Anreise<\/h2>\n<p>Um 5:00 holt uns das vorbestellte Flughafentaxi von daheim ab und bringt uns zum Flughafen. Da wir am Vortag bereits eingecheckt haben ist das Prozedere am Flughafen Wien recht entspannt. Eine Boing 737 bringt uns nach Amsterdam, wo uns dann die etwas aufw\u00e4ndigere Eincheckprozedur f\u00fcr die USA erwartet.<!--more--> Hier machen wir erstmals Bekanntschaft mit dem neuen Body-Scanner (ich hab mir extra saubere Unterw\u00e4sche angezogen, weil der sieht angeblich alles). Nach 10 Stunden Flug mit einer Boing 747 f\u00fcrchten wir uns vor der nervigen Einreise, welche letztendlich aber weniger schlimm als erwartet ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Am Flughafen in Houston werden wir von unserem Guide Chris erwartet, der die gesamte Gruppe ins Hotel bringt und uns ein paar Tipps gegen den Jetlag (6 Stunden sind Zeitdifferenz) gibt. Den ersten befolgen wir umgehend: anstatt zu schlafen (es ist vor-Ort ja erst 17:00), gehen wir essen. Es gibt k\u00f6stliche Seafood und Bier (&#8222;ein Bier&#8217;schen&#8220; wie uns Chris mehrmals noch auf dieser Tour empfehlen wird) bei Pappadaux.<\/p>\n<h2>2014-03-10 Houston<\/h2>\n<p>Montag Fr\u00fch in der 2 Millionen Metropole Houston klingt nach verkehrsbedingtem Stress ist aber weniger schlimm als Mistelbach. In den Wolkenkratzern der vielen Oil-Firmen (die zumeist in den 30er Jahren aus Standard Oil von Rockefeller ausgegliedert wurden, wie Mobil, Shell, Gulf, Texaco, &#8230;) arbeiten zwar Menschen, die kommen aber mit dem Auto, fahren in die Tiefgarage und werden dann bis Dienstschluss nicht mehr gesehen. Shopping-Malls findet man hingegen nur in den Suburbs.<\/p>\n<p>Nach der obligaten Stadtbesichtigung geht es dann mit dem Bus (der uns \u00fcbrigens in den n\u00e4chsten 10 tagen noch \u00fcber 2000km weiter bis nach Atlanta begleiten wird) zum NASA Mission Control Center etwas au\u00dferhalb von Houston. Ein v\u00f6llig unspektakul\u00e4res Gebiet, zumal die beeindruckenden Raketenstarts ja in Florida erfolgen (bzw. erfolgt sind). Dennoch ist man vom alten Controlraum, aus dem 1969 die Mondlandung gesteuert wurde, doch gewaltig beeindruckt. Insbesondere wenn man erkl\u00e4rt bekommt, dass jedes Handy mehr CPU und Memory Kapazit\u00e4t besitzt als die ganze NASA im Jahre 1969 um hunderte Millionen USD eingekauft hat. Au\u00dferdem wird eine komplette Saturn 5 Rakete in einem Hangar ausgestellt &#8211; diese w\u00e4re bei Fortf\u00fchrung des Apollo-Programms sogar zum Einsatz gekommen.<\/p>\n<p>Die Zeit dr\u00e4ngt und Louisiana wartet. In einer vierst\u00fcndigen Busfahrt geht es dann nach Lafayette wo wir nach kurzer Verschnaufpause im Hotel (Drury, wo man in der Happy-Hour t\u00e4glich 3 Bier gratis trinken kann) beim Fais-Do-Do bei Randol&#8217;s den ersten Abend in Louisiana ausklingen lassen.<\/p>\n<h2>2014-03-11 Lafayette<\/h2>\n<p>Lafayette ist eine kleine Stadt in Louisiana, welche jedoch f\u00fcr Cajun Music und f\u00fcr einige historische Sehensw\u00fcrdigkeiten bekannt ist: die Kathedrale von Saint Jean neben der gewaltigen Eiche und dem Friedhof mit einigen bekannten Namen (Lacoste, &#8230;) aber auch einem Gr\u00fcndungsmitglied des Klu-Kux-Klan.<\/p>\n<p>Nur wenige Kilometer von Lafayette entfernt steht die Kirche von St.Martinville, wo sich die Geschichte von Evangeline und Gabriel abgespielt haben soll. An der Kirche steht auch eine Statue der Evangeline, allerdings mit dem Konterfeit der Schauspielerin Miriam Cooper, die sie im Kino der 1920er Jahre ber\u00fchmt gemacht hat.<\/p>\n<p>Tabasco ist ein weltbekanntes Produkt der Familie Mc. Ilhenney, welches auf ihrem Anwesen auf Avery Island hergestellt wird. Neben dem Besuch der Fabrik und dem Souvenirshop bietet Avery Island auch ein, von Mc. Ilhenney gef\u00fchrtes,Vogelparadies mit zahlreichen Silberreihern und einigen Alligatoren an.<\/p>\n<p>Noch mehr Alligatoren sehen wir auf der Swamptour im Bayou Boeuf bzw. Bayou des Allemandes &#8211; auch ein G\u00fcrteltier und einige Schildkr\u00f6ten werden von uns ersp\u00e4ht, bevor wir uns nach New Orleans begeben.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst g\u00fcnstig, direkt am French Quarter, liegt unser Hotel in New Orleans, welches wir nach dem Zimmerbezug auch gleich wieder Richtung Bourbon Street verlassen. In der Bourbon Street reihen sich die einzelnen Musiklokale mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen (Country, Cajun, Zydeco, Blues, Jazz, Rock&#038;Roll, &#8230;) nebeneinander. Man geht hinein, bestellt ein Bier und h\u00f6rt der meist erstklassigen Band zu. Neben Bier verputzen wir auch gleich echte Cajun Speisen: Jambalaya und Po&#8217;Boy (klingt exotisch, ist aber eigentlich nur Reisfleisch bzw. Sandwich)<\/p>\n<h2>2014-03-12 New Orleans<\/h2>\n<p>New Orleans hat nat\u00fcrlich mehr zu bieten als nur Essen, Trinken und verdammt gute Musik. Deshalb starten wir den Tag mit einer gef\u00fchrten Tour durch die Hauptstadt des Jazz mit einer Fahrt mit der Stra\u00dfenbahn (Streetcar) in der Charles Street. Wir landen wieder im French Quartier und lassen uns die Geschichten von Piraten und Schlachten von den Anf\u00e4ngen der USA (Battle Of New Orleans) erkl\u00e4ren, daneben h\u00f6ren wir diverse Musikdarbietungen auf der Stra\u00dfe und besuchen selbstverst\u00e4ndlich auch den Jackson Square und die St.Louis Cathedral, welche nur durch eine aufw\u00e4ndige Restauration vor dem Versinken im weichen Boden bewahrt werden konnte. Ebenfalls am Jackson Square k\u00f6nne wir das schauderhafte Orgelkonzert vom Schaufelraddampfer &#8222;Natchez&#8220; h\u00f6ren. Beeindruckt hat uns aber auch der Mississippi, der in New Orleans sogar von Ozeanriesen befahren wird (bis Baton Rouge k\u00f6nne die meisten dieser Unget\u00fcme. flussaufw\u00e4rts fahren, somit z\u00e4hlt dieser Flussabschnitt als gr\u00f6\u00dfter Hafen der Welt).<\/p>\n<p>Dann erkunden wir New Orleans auf eigene Faust und besuchen diverse Galerien in der Rue Royal, fahren mit der Streetcar und sehen einen der l\u00e4ngsten G\u00fcterz\u00fcge im Hafen von New Orleans, &#8230;) Am Abend geht&#8217;s nat\u00fcrlich wieder in die Bourbon Street auf eine &#8222;Gandgranate&#8220; &#8230;<\/p>\n<h2>2014-03-13 Baton Rouge<\/h2>\n<p>Schweren Herzens verlassen wir New Orleans, die Stadt die uns ein v\u00f6llig neues Lebensgef\u00fchl vermittelt hat, denn wer nach dem Orkan Katharina so am Boden liegt und dann wieder so aufbl\u00fcht, der ist definitiv etwas Besonders.<\/p>\n<p>Entlang des Mississippi geht es zu 2 bedeutenden Plantagen der antebellum Zeit<\/p>\n<li>Oak Alley Plantage Plantage im creolischen Stil.<\/li>\n<li>Nottoway Plantage amerikanischer Stil, aus Virginia.<\/li>\n<p>Am Abend erreichen wir Baton Rouge, die Hauptstadt Louisianas, wo wir vor dem Abendessen bei Boutin&#8217;s noch im beeindruckenden Heimatkundemuseum weitere Informationen \u00fcber das Amerika der des 19. Jahrhunderts serviert bekommen. Beim Abendessen bei Boutin&#8217;s gibt es dann neben Cajun Music auch Alligator (geschmacklich wie Huhn, aber etwas z\u00e4her) zu Essen.<\/p>\n<h2>2014-03-14 Jackson<\/h2>\n<p>Wir beginnen den Tag mit dem Besuch des Louisiana Capitol, einem \u00fcber 100 m hohen Prachtbau aus den 1930er Jahren. Damals, mitten in der Wirtschaftskrise, war der Bau aufgrund der hohen Kosten h\u00f6chst umstritten, doch Gouvernor John Long konnte das Bauvorhaben zur Eind\u00e4mmung der Krise umsetzen. Der Blick \u00fcber den Mississippi ist beindruckend, der Blick zu den umliegenden Raffinerien eher erschreckend.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chster Besuch bringt uns zur Rose Down Plantation, einer sehr gut erhalten (90% original! 19. Jhdt.) Plantage einer reichen Familie aus Virginia, welche die Zerst\u00f6rungen durch die Unions-Truppen durch gute Beziehungen zu verhindern wussten, zumal die meisten damaligen Plantagen zerst\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p>Natchez, mittlerweile zur Kleinstadt degradiert, spielte vor dem B\u00fcrgerkrieg eine zentrale Rolle f\u00fcr den Handel im S\u00fcden der USA. Dementsprechend zahlreich sind die Bauten der ehemaligen Plantagenbesitzer (Antebellum Style). Ein besonderer architektonischer Leckerbissen ist Stanton Hall, welche ehemals einer reichen Familie als Stadtwohnung diente, und nun als Hotel ben\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Der letzte Punkt des heutigen Besuchsprogramms ist Vicksburg, das ehemalige Schlachtfeld im Amerikanischen B\u00fcrgerkrieg. Heute stehen dort hunderte Gedenksteine, vermutlich hat jedes Regiment zumindest einen Stein aufgestellt, und zahlreiche Gesch\u00fctze auf der unbewaldeten Hochebene. Richtung Mississippi, der damals das strategische Ziel f\u00fcr alle K\u00e4mpfe war, steht die &#8222;Ruine&#8220; des Panzerschiffs &#8222;USS Cairo&#8220;. Hier wird klar welche technischen Entwicklungen im Bereich der Kriegstechnik f\u00fcr diesen Krieg gemacht wurden.<\/p>\n<h2>2014-03-15 Memphis<\/h2>\n<p>Es ist sicher eines der musikalischen Highlights der Reise, und f\u00fcr mich als Rock&#038;Roll, Rockabilly, Elvis und Jerry Lee Lewis Fan nat\u00fcrlich das Mekka meiner Musik. Nach ca. 2 Stunden Fahrt von Jackson treffen wir in Memphis ein, wo wir umgehend Graceland aufsuchen. Graceland, die Herberge des Kings von 1957 bis zu seinem Tod am 16.August 1977, ist definitiv eine Touristenattraktion ersten Ranges.<\/p>\n<p>Mit einem Bus wird man von der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite des Elvis Presley Highways zum Anwesen gebracht, es gibt keine F\u00fchrung durch das Anwesen sondern lediglich tragbare Lautsprecher, die einem zu den ca. 50 Sehensw\u00fcrdigkeiten kurze Informationen anbieten. Da wir das meiste eh schon wissen, verzichten wir auf die langweilig vorgetragenen Monologe. Wohnzimmer, Esszimmer, K\u00fcche und Jungleroom liegen im Erdgescho\u00df, die Schlafzimmer im ersten Stock sind nicht zug\u00e4nglich, im Keller gibt es ein Spielzimmer und ein, im schrecklichen 1970er Stil dekoriertes, Musik\/Fernsehzimmer. In diesem gelb\/schwarz gehaltenen Musikzimmer liegt auch Elvis&#8216; Schallplattensammlung, die wohl kaum mehr als 500 Singles und 100 LPs umfasst. Hinter Graceland befindet sich noch ein Autoschuppen und das Rackethaus, welches aber in eine Troph\u00e4ensammlung (Goldene Schallplatten, diverse B\u00fchnenoutfits, Filmplakate, &#8230;) umfunktioniert wurde. Und dann geht&#8217;s zum Meditationsgarten, wo Elvis, seine Eltern und auch sein Gro\u00dfmutter begraben sind (f\u00fcr seinen Zwillingsbruder wurde ein Gedenkstein aufgestellt). Damit ist die Tour durch Graceland beendet und es geht in eines (oder mehrere) Elvis Souvenirshops. Leider nimmt man dort mehr auf Elvis T-Shirts als auf seine Musik Bezug &#8230; Deshalb entscheiden wir uns f\u00fcr etwas viel typischeres: Banane-Erdnussbutter-Sandwich. Mit diesem Mastprogramm hat sich der King seinen letzten Jahre vers\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Deutlich ernster wird das Besuchsprogramm dann beim Lorraine Motel wo Martin Luther King am 4.April 1968 erschossen wurde. Vom Motel steht nur mehr die ber\u00fchmte Vorderansicht, sein Zimmer 306 im ersten Stock ist mit einem Kranz dekoriert und vor dem Motel stehen die beiden Fahrzeuge seines Clans. Der Rest ist mittlerweile das &#8222;Civil Rights Museum&#8220; &#8211; leider wird dieser gerade umgebaut sodass wir nur den Teil besichtigen konnten, von wo aus die t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse abgegeben wurden.<\/p>\n<p>Nach zwei so gewaltigen Besuchspunkten erwartet uns das Hotel in der N\u00e4he der Innenstadt, welches wir aber nur zum Ablegen des Gep\u00e4cks verwenden, und uns umgehend in die Innenstadt zur Beale Street aufmachen. Unser Ziel ist das &#8222;Jerry Lee Lewis Cafe &#038; Honky Tonk&#8220;, ein seit 2 Jahren im Namen des Killer gef\u00fchrtes Lokal mit angeblich gutem Essen uns noch besserer Musik. Und wir werden auch nicht entt\u00e4uscht: ein gewisses Jason James Trio spielt auf. Musikalisch recht gut und auch optisch mit dem brennenden Klavier ein Hingucker wert. Am Bass spielt ein gewisser Ray Gann, der seit der Ermordung von B.B.Cunningham dessen Platz als Bassist bei den Memphis Beats (Jerry Lee&#8217;s Begleitband) inne hat. Ray Gann habe ich \u00fcbrigens schon bei den JLL Konzerten in den Jahren 1990 und 1991 erlebt.<\/p>\n<h2>2014-03-16 Memphis &#8211; Nashville<\/h2>\n<p>Bevor wir unser Besichtigungsprogramm der SUN-Studios um 10:00 starten k\u00f6nnen, nutzen wir Fr\u00fchaufsteher den Morgen f\u00fcr eine kurzen Abstecher zum Mississippi, wo wir unter anderem die ehemalige Baumwollverladestelle und ein Touristenzentrum besuchen. Hierbei f\u00e4llt auf, dass neben<br \/>\nElvis auch B.B.King als einer der gro\u00dfen S\u00f6hne der Stadt bezeichnet und gew\u00fcrdigt wird.<\/p>\n<p>Der jungen Frau, die uns durch das SUN-Studio f\u00fchrt (eigentlich ist das Studio nur der kleine Teil mit dem ber\u00fchmten &#8222;Memphis Recording Service&#8220; Logo, der Rest ist das urspr\u00fcngliche Lokal nebenan, welches nun als Souvenirshop verwendet wird, und das &#8222;Museum&#8220; im Stock dar\u00fcber), ist die Begeisterung wirklich anzusehen wenn sie von den ersten Blues-Aufnahmen von SUN Records spricht. Die erste legend\u00e4re Session mit Jackie Brenston und Ike Turner die mit der Aufnahme von &#8222;Rocket 88&#8220; endet, wird detailliert erz\u00e4hlt und man erkennt, dass in diesen R\u00e4umen schon vor Elvis Musikgeschichte geschrieben wurde. Im Aufnahmeraum bei SUN geht es dann um Elvis, seine ersten Aufnahmen und um das legend\u00e4ren Sure Mikrofon, welches Sam Philips dem Studio \u00fcberlassen hat.<br \/>\nIm Souvenirshop wechseln einige USD den Besitzer, daf\u00fcr gibt es dann die ber\u00fchmten Polo-Shirts mit dem SUN-Records Logo.<\/p>\n<p>Weiter geht es mit dem Bus nach Nashville dabei wird noch einmal legend\u00e4r gerastet: bei Casey Jones&#8216;. Der durch einen Song ber\u00fchmt gewordene Lokf\u00fchrer verhinderte im Jahr 1900 ein schlimmes Zugungl\u00fcck indem er die Lokomotive vom Zug abkoppelte und mit der Lokomotive alleine den entgegenkommenden Zug aus dem Weg r\u00e4umte. Dabei musste er zwar sein Leben lassen, aber ihm zu Ehren wurde daf\u00fcr diese Rastst\u00e4tte eingeweiht, auf der es f\u00fcr 12 USD ein All-You-Can-Eat Buffet gibt.<\/p>\n<p>Es beginnt zu regnen und es wird deutlich k\u00e4lter als wir in Downtown Nashville eintreffen. Die Stadtbesichtigung ist bei st\u00fcrmischem Regenwetter dementsprechend kurz und wir freuen uns auf etwas W\u00e4rme im Hotel bevor es in die Music Row geht. Hier steht uns der Abend zur freien Verf\u00fcgung und wir haben die Qual der Wahl das &#8222;beste&#8220; Lokal zu finden. Unsere Entscheidung f\u00e4llt zuf\u00e4llig auf &#8222;Robert&#8217;s&#8220; &#8211; und entpuppt sich als Top-Location. Ein gewisses Chris Casello Trio spielt eine Mischung aus Rock&#038;Roll und Country, teilweise old fashioned teilweise progressiv. Ein angenehmer Mix aus allem was Tennessee zu bieten hat verf\u00fchrt uns auch die von Chris Casello pers\u00f6nlich vertriebene CD zu kaufen. Daheim erste stellen wir dann fest, dass Chris Casello auch Musik \u00fcber iTunes vertreibt und mit Sue Moreno eine beeindruckende Version des Sarah Vaughan Klassikers &#8222;Broken Hearted Melody&#8220; eingespielt hat. W\u00e4hrend es also drau\u00dfen st\u00fcrmt und regnet beenden wir den Abend mit Bier, Burger und Country Music.<\/p>\n<h2>2014-03-17 Nashville &#8211; Atlanta<\/h2>\n<p>In Nashville stehen zahlreiche Musikstudios in denen diverse K\u00fcnstler ihre Evergreens aufgenommen habe. Das ber\u00fchmteste ist wohl RCA Studio B, wo Elvis Presley und Roy Orbison in den 1960ern ihre Klassiker auf Band gesungen haben.<\/p>\n<p>Was w\u00e4re Nashville ohne Country Music? Deshalb steht in dieser Stadt auch die &#8222;Country Music Hall Of Fame&#8220;, die Ruhmeshalle der Country Music. Das sehr gepflegte Interieur zeigt den Glanz dieser Musik ganz deutlich, man vergisst aber dabei, dass diese Musik eigentlich l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt ist und den Ursprung bei den armen wei\u00dfen Landarbeitern hatte. Teilweise sehr bekannte Artefakte wie der Silver Dollar Pontiac von Webb Pierce, oder das B\u00fchnenoutfit von Hank Williams werden dort ebenso pr\u00e4sentiert, wie zahlreiche Souvenirshops ihre Waren feil bieten.<\/p>\n<p>Damit verlassen wir den musikalischen Teil der USA und begeben uns leider nach Atlanta, von wo wir in 2 Tagen wieder zur\u00fcck in die Heimat reisen m\u00fcssen. Auf dem Weg dorthin, wo wir auch eine inneramerikanische Zeitumstellung mitmachen m\u00fcssen, erleben wir aber noch zwei touristische Highlights:<\/p>\n<li>Lynchburg, Jack Daniel&#8217;s Whiskey Destillerie<\/li>\n<li>Chattanooga mit dem ber\u00fchmten Chattanooga Choo-Choo<\/li>\n<p>Sp\u00e4t am Abend treffen wir in Atlanta ein, wo es bald danach ins Bett geht, denn am n\u00e4chsten Tag f\u00fchrt uns Chris dann zum letzten Mal durch die Sehensw\u00fcrdigkeiten der amerikanischen S\u00fcdstaaten.<\/p>\n<h2>2014-03-18 Atlanta<\/h2>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck &#8211; wie immer mit Kaffee aus Styroporbechern, Donuts und Joghurt &#8211; geht es wieder in die Fu\u00dfstapfen von Martin Luther King. Wir besuchen sein Geburtshaus, seine Kirche in der er gewirkt hat, sein Grab und auch das Martin Luther King Museum.<br \/>\nAtlanta selbst ist weltbekannt f\u00fcr 2 &#8222;Produkte&#8220; CNN und Coca Cola. W\u00e4hrend uns heute CNN von Kris pr\u00e4sentiert wird, heben wir uns Coca Cola f\u00fcr morgen auf.<\/p>\n<p>Der Nachmittag und Abend stehen uns zur freien Verf\u00fcgung. Wir gehen als shoppen in die Lenox Shopping Mall, die aber nicht einmal dem Wiener Donauzentrum das Wasser reichen kann. Und am Abend gibt&#8217;s Abendessen bei Hooters. Die sexy bekleideten Damen servieren zwar nur Bier und Burger &#8211; aber hier wird einem so richtig klar, was man damals unter Sweet Georgia Brown verstanden hat \ud83d\ude09<\/p>\n<h2>2014-03-19 Atlanta<\/h2>\n<p>Ein ganzer Tag zur freien Verf\u00fcgung (zumindest bis 15:00) in einer Stadt die leider nicht so ein Touristen-Magnet ist. Dennoch geben die &#8222;World Of Coca Cola&#8220; und das riesige Aquarium von Atlanta zwei sehr tolle Sehensw\u00fcrdigkeiten ab, die uns auch diesen, leider letzten, Tag unserer Reise unvergesslich machen. W\u00e4hrend bei Coka Cola neben der Geschichte der braunen Brause, die Sache mit dem geheimen Rezept und die 65 verschiedenen, von Coca Cola vertriebenen Ges\u00f6ffe eher kitschig pr\u00e4sentiert werden gibt es im Aquarium nicht nur viele Fische, Rochen und Walhaie zu bestaunen, sondern man kann auch noch Haie und Rochen &#8222;streicheln&#8220;. Hier wird also offenbar mit den Vorurteilen gegen\u00fcber dem Monster namens Hai aufger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Gegen 16:00 Uhr ist es dann leider so weit: der Bus bringt uns zum Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport und wir m\u00fcssen via Amsterdam zur\u00fcck nach Wien, wo wir am Donnerstag dem 20.3. landen.<\/p>\n<p>[flagallery gid=1]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>USA S\u00fcdstaaten 2014-03-09 Anreise Um 5:00 holt uns das vorbestellte Flughafentaxi von daheim ab und bringt uns zum Flughafen. Da wir am Vortag bereits eingecheckt haben ist das Prozedere am Flughafen Wien recht entspannt. 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