Eigentlich wären uns am verlängerten Wochenende vier Tage für den Trip nach Amsterdam zur Verfügung gestanden, doch durch die späte Buchung gab es nur einen späteren Hinflug am Donnerstag und einen Rückflug bereits am Samstagabend. Dennoch ist es uns gelungen in den 2 Tagen in der Niederländischen Hauptstadt ein paar bleibende Eindrücke zu erhaschen.
Glücklicherweise konnten wir am Donnerstag gleich nach der Ankunft mit dem Sammeltaxi ins Hotel, in Nähe der Metro-, Zug-, Straßenbahn- und Busstation Amstelstation, fahren. Kurz das Gepäck abgelegt und schon geht es mit der Metro in die Innenstadt. Einen kleinen Happen essen, leider nur ein Burger und dann zum Ticketshop für die geplante Grachtenfahrt, für das Rijksmuseum und die Heineken Experience.
Schon um 21:00 (in Amsterdam scheint noch die Sonne) lassen wir uns mit einem der typischen flachen Schiffen durch die Grachten der Stadt kutschieren und lernen so, die Heren-, Keizer- und Prinsengracht kennen. Dannach spazieren wir gemütlich durch die Innenstadt und bei der Gelegenheit gleich durch das berühmte Rotlichtviertel Amsterdams.
Am Freitag ist bereits in der Früh der Besuch des Rijksmuseum geplant, doch müssen wir feststellen, dass man uns stattdessen Karten für das Vincent van Gogh Museum gegeben hat – auch nicht schlecht – und so gehen wir halt in das moderne Museum am Museumsplein und kaufen uns erneut Tickets für das altehrwürdige Rijksmuseum. Mit einem Multimediaguide und dem „Highlights“-Programm durchwandern wir in etwa 2 Stunden das Museum des tragischen Vincent van Goghs und lassen neben den multimedialen Geschichten insbesonderen die beeindruckenden Originalbilder einwirken.
Nach soviel Kultur und Kunst steht nun die Befriedigung niedrigerer Gelüste am Programm: Essen, Shopping und Spazieren in der Innenstadt. Doch auch davon haben wir ach zwei Stunden genug und starten von der Central Station aus eine Hafenrundfahrt. Per Schiff erkunden wir die Anlegestellen der Ozeandampfer, die Alternativ-Siedlungen auf der Java-Insel, eine Werft mit Spezialschiffen, ein U-Boot-Wrack und die Verladestellen für Soja und andere Rohstoffe. Und da so eine Schiffsfahrt im gleißenden Sonnenlicht durstig macht, steuern wir danach die Heineken Experience an. Hier lassen wir uns nicht nur den Herstellungsprozess für Bier sondern auch die Geschichte der Firma erklären. Nebenbei gibt es noch Kostproben und eine genaue Anleitung zum Trinken von Bier. Leicht angeheitert geht es dann zum Abendessen im Stadtteil Jordaan. Als Nachspeise geben wir uns, gleich wie am Vorabend, eine mit Schokolade überzogene Waffel mit Schlag und frischen Erdbeeren, deren Kaloriengehalt jedenfalls nicht unbeträchtlich gewesen sein dürfte.
Auch den Samstag starten wir mit Kultur und landen endlich im Rijksmuseum. Erster Punkt ist die Nachtwache von Rembrandt in der Ehrengalerie, wo wir als eine der ersten Touristen in der Früh noch ungehindert Zugang zum Gemälde haben. Erst dann setzen wir uns die Kopfhörer des Multimediaguides auf und marschieren die Höhepunkt des Museums anhand der Vorgaben ab. Doch die Zeit verrinnt nicht nur im Museum sondern auch beim anschließen Besuchsprogramm in der Innenstadt. Schnell noch einen Kaffee am Rokin und ein paar Fotos von den Grachten und den netten Zugbrücken und schon geht es wieder zurück zum Hotel von wo uns ein Sammeltaxi wieder zum Flughafen kutschiert.










